Yurimaguas – Ende des Landweges - auf dem Amazonas-Fluss schippern
Per
Anhalter nach Yurimaguas
Marcel
und ich schaffen es für 15 Soles pro Person von Tarapoto nach
Yurimaguas zu reisen.
Unerwartetes
Wiedersehen
In
der Flußufer-Herberge für 20 Soles die Nacht, checkt einen Tag nach
mir auch Kristjan aus Island ein. Er war in den letzten 2 Wochen
Ayuhasca ausprobieren. Hat ihm aber nicht das erhoffte "Aha"-Erlebnis verschafft wovon einige schwärmen.
Gruppenbildung
Das
europäische Pärchen: Lauren aus Frankreich und Peter aus Holland
kommen gerade aus Ecuador. Gemeinsam mit Marcel, Kristjan und mir
wollen wir das nächste Schiff nach Iquitos nehmen.
Vorbereitungen für die Schiffsreise
Hängematte 25 Soles, inklusive Seil zum Aufhängen des Sitz- und Liegemöbelstücks. Plastikbehälter und Besteck für 5 Soles, um das Essen auf dem Schiff in Empfang zu nehmen und verspeißen zu können. 7 Liter Trinkwasser für 10 Soles. Fehlen nur noch Früchte (um dem Skorbut vorzubeugen:) und Knabbereien.
Die
Herbergsmutter
Fleur
ist die Besitzeren der Unterkunft. Sie ist sehr herzlich und möchte uns ihre Heimatregion näher bringen und läd uns 5 plus zwei Dänen in ein
Taxiboot und bringt uns zu einem Dschungeldorf.
Die Fahrt zeigt mir schon deutlich, dass hier eine andere Art zu Leben anzutreffen ist. Weniger, naturbelassener, gerade so die Grundversorgung gesichert. Von dort aus laufen wir zu einem See. Hier ist es idylisch, heiß, menschenleer. Manche aus unserer Gruppe gehen baden. Mich reizt es aber nicht. Am Baum wachsen üppig leckere Früchte, die ich bisher noch nie gesehen habe. Wir pflücken sie und essen so viele wir können. Gemütlich gehen wir weiter auf den Weg, der uns zum nächsten Ort bringt, in dem Taxiboote zurück nach Yurimaguas verkehren. Ein Pickup nimmt uns die letzten 5 km für 50 Soles (alle zusammen) mit. Zufällig fährt ein Boot. Das kostet uns 10 Soles pro Person. Puh, dass hätte auch anders ausgehen können. Denn vorraussichtlich bis übermorgen wäre kein Boot gefahren. Auf der Rückfahrt gönnen wir uns eiskaltes Bier, die Literflasche für 8 Soles.
Die Fahrt zeigt mir schon deutlich, dass hier eine andere Art zu Leben anzutreffen ist. Weniger, naturbelassener, gerade so die Grundversorgung gesichert. Von dort aus laufen wir zu einem See. Hier ist es idylisch, heiß, menschenleer. Manche aus unserer Gruppe gehen baden. Mich reizt es aber nicht. Am Baum wachsen üppig leckere Früchte, die ich bisher noch nie gesehen habe. Wir pflücken sie und essen so viele wir können. Gemütlich gehen wir weiter auf den Weg, der uns zum nächsten Ort bringt, in dem Taxiboote zurück nach Yurimaguas verkehren. Ein Pickup nimmt uns die letzten 5 km für 50 Soles (alle zusammen) mit. Zufällig fährt ein Boot. Das kostet uns 10 Soles pro Person. Puh, dass hätte auch anders ausgehen können. Denn vorraussichtlich bis übermorgen wäre kein Boot gefahren. Auf der Rückfahrt gönnen wir uns eiskaltes Bier, die Literflasche für 8 Soles.
Frachtschiff
Ahoi
Mit
dem Mototaxi fahren wir mit Sack und Pack zu dritt pro Fahrzeug zum
internationalen Port. Das kostet uns 5 Soles pro Kopf. Da
Marcel der einzige von uns ist, der fließend Spanisch spricht und
die Geflogenheiten zu kennen scheint, verhandelt er mit dem Kapitän
und wir bezahlen für die 3-tägige Fahrt 80 Soles pro Person.
Hängematte
& Maden, gute Stimmung trotz Gewitternacht
Auf
dem oberen Deck spannen wir unsere Hängematten. Noch schnell am
Hafen das leckere Mittagsmenü und einen Saft für zusammen 7 Soles kaufen und auf dem Schiff auf die Abfahrt
warten.
Zum
Glück sind wir eine bunt gemischte Gruppe, was die Reise angenehm
und abwechslungsreich macht: Karten spielen, Musik machen und Singen,
vielfältige Gesprächsthemen, Bier, ...
Das Schiff hält auf dem Weg an einigen kleinen Orten entlang des Stroms und versorgt sie mit Waren. Die Bewohner bieten auf dem Schiff für die Fahrgäste Dschungelspezialitäten an: gegrillte Maden - lecker.
Während der Fahrt zieht die Dschungellandschaft an uns vorbei. Wir sehen interessante Sonnenuntergänge, in der ferne gewittert es. Einen Tag später werden wir in der Nacht von einem Unwetter mit Sturm und Regen in unserern Hängematten nass. Halb so schlimm. In der Sonne am nächsten Tag trocknet alles wieder.
Das Schiff hält auf dem Weg an einigen kleinen Orten entlang des Stroms und versorgt sie mit Waren. Die Bewohner bieten auf dem Schiff für die Fahrgäste Dschungelspezialitäten an: gegrillte Maden - lecker.
Während der Fahrt zieht die Dschungellandschaft an uns vorbei. Wir sehen interessante Sonnenuntergänge, in der ferne gewittert es. Einen Tag später werden wir in der Nacht von einem Unwetter mit Sturm und Regen in unserern Hängematten nass. Halb so schlimm. In der Sonne am nächsten Tag trocknet alles wieder.
So
erreichen wir am 3. Tag der Bootsfahrt Iquitos. Auf zum nächsten Abenteuer.
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